Keine Angst vorm Alter/n !

Dem Alter, nicht der Jugend sei’s geklagt, wenn uns das Alter nicht behagt.

Aus Sinngedichten von Gotthold Ephraim Lessing

Die Angst davor älter zu werden ist mittlerweile weit verbreitet. Wir möchten lange leben. Jeder Mensch will das. Erinnern wir uns, wie alt wurden unsere Vorfahren. Vor hundert Jahren war die durchschnittliche Lebenserwartung 50 Jahre. 1957 erreichten nur 25 % das Rentenalter von 65 Jahre. Warum also Angst vor dem älter werden! Weil man etwas verpasst. Ärgert man sich, dass beispielsweise die ersten Falten kommen. Das ist doch normal wie es bei einem Auto normal ist, wenn es in die Jahre kommt. Es kommen die ersten „Betriebsstörungen“ der Pflegeaufwand wird größer.

Man ist nur so alt wie man sich fühlt

Dieser Spruch ist relativ bekannt. Und er hat sehr viel Wahrheit. Wenn Du dich alt fühlst, dann kannst du auch als junger Mensch genau diese Intensität ausstrahlen. Daher ist es wichtig, dass du dich nicht auf dein biologisches Alter oder irgendeine Zahl ausruhst, sondern auf dein innerliches. Versuche zu begreifen, wie du dich fühlst. Und wenn du dich jünger fühlst, dann wirst du auch jünger leben. Daher spielt die Mentalität eine wichtige Rolle. Sage dir also jeden Tag, dass du jung bist, dass du nichts verpasst hast. Diese Voraussetzung ist wichtig, wenn du ein gutes Leben führen möchtest, ohne unentwegt daran zu denken, wie alt du bereits bist. Denn ändern kannst du diesen Umstand so oder so nicht. Man kann sich aber dazu entschließen nicht an diesen Umstand zu denken, sondern stattdessen das Leben zu genießen.

Wie begegnen wir unserem „Älterwerden“

Wir sollten

  • uns auf das Machbare  und Mögliche konzentrieren,
  •  unsere Talente nutzen und neue entdecken.

Unsere Erfahrung sollte uns Selbstvertrauen und Gelassenheit geben. Interesse und Neugierde halten jung. Nutzen wir die vielfältigen Chancen und Möglichkeiten, die uns das Leben jeden Tag aufs Neue bietet. Wir müssen aktiv werden und auf andere zugehen. Das Glück kommt nicht allein.

Altern wir in Würde, welken nicht vor uns hin

Bringen wir uns in die Gesellschaft ein. Die vielfältigen Möglichkeiten in der Stadt  fehlen auf dem Dorf. Hier ist die Auswahl geringer und damit intensiver. Verkümmern wir nicht in unserer Wohnung vor dem Flimmerkasten und werden sprachlos.  Suchen wir Gleichgesinnte. Auch andere ärgern sich, ist es der Ärger wert, wenn ja, gilt der Missstand abgestellt. Dies gelingt am besten in der Gruppe und beginnt mit einer Diskussion, mit einer Auseinandersetzung.

Wir in der Redaktion „Wir für Euch“ gehen diesen Weg und wollen andere am Ergebnis teilhaben lassen. Wir wollen Mut machen das Alter positiv anzunehmen und in Würde altern.  Es gibt viele Möglichkeiten sich zu engagieren. Das Büro für Chancengleichheit in der Stadt Oberhausen ist die Anlaufstelle für Fragen, Ideen und Anregungen rund um das Thema bürgerschaftliches Engagement.

Halten wir es mit Curd Jürgens: Alles, was Spaß macht, hält jung.   

erschienen auch in „Wir für Euch“Ausgabe 1/ 2017 Seite 12 

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