Wohnen im Alter, leben im Quartier

 

Ein Wunsch, eine  Forderung unter welchen Gegebenheiten?

Die meisten Senioren und Seniorinnen möchten ihren Lebensabend in den eigenen vier Wänden verbringen. Für die Generation der über 60-Jährigen gehört die Auseinandersetzung mit der Frage „Wie will ich im Alter wohnen?“ daher zu den wichtigsten Vorbereitungen auf das Alter. Ältere Menschen möchten dort wohnen bleiben, wo sie schon seit vielen Jahren leben – ganz nach dem Motto „Trautes Heim, Glück allein“. Dies wird unterstützt durch die Forderung im Pflegeversicherungsgesetz (SGB XI) ambulant vor stationärer Pflege in einem Heim.

Hier helfen Allgemeine Erhebungen[1] nicht weiter; wer 1.500 € monatliche Rente zur Verfügung hat, kann 500 € Miete und mehr aufbringen. Viele Rentnerinnen und Rentner müssen mit weniger als 1.000 € auskommen. In Oberhausen sind es 1.812 Bewohner = 3,8%, wie in der Tageszeitung vom 18. Juni 16 unter dem Thema: „Die Angst vor der Altersarmut“ vermeldet wird. Diese Bürger haben einen entsprechenden Antrag auf Grundsicherung gestellt. Wie hoch ist die Dunkelziffer?

Wer mit einer kleinen Rente auskommen muss, verheimlicht die Situation und spart wo er nur kann. Ungern verlässt er seine angestammte Wohnung, auch aus Angst, er findet keinen Vermieter. Hat er/sie sich durchgerungen aus wirtschaftlichen Gründen eine kleinere Wohnung zu suchen, stellt sich die Frage, wo und finde ich eine Wohnung im Quartier?

Gibt es im Quartier Alstaden, Oberhausen-Mitte, Knappenviertel, Sterkrade oder .. altengerechte Wohnungen und wie hoch darf die Warmmiete sein.

Altengerecht bedeutet:

  • einen Aufzug oder maximal erste Etage mit einer Dusche
  • barrierefrei oder nur altengerecht

Finanzierung Im Alter wird jedem durch Grundsicherung gewährt. Die Rente oder andere Einkünfte werden bis zu einem bestimmten Betrag aufgestockt.

Seit dem 1. Januar 2016 beträgt der monatliche Regelsatz 404 € für Alleinstehende bzw. für den Haushaltsvorstand und für Partner und Eheleute jeweils 364 €.

Zuzüglich

–      die Zahlung der Warmmiete. Die Leistungen richten sich nach § 42 SGB XII

  • Mehrbedarfe für Pflege etc.

Servicewohnen im Quartier – mit abgestufter Betreuung und Pflege, vor Ort und nach Bedarf.

[1] http://www.wohnen-im-alter-nrw.de/progs/projekt/wia/content/e1867/e1914/e2140/emnidumfrage.pdf

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s